Bettina von Arnim
(image taken from tkp biographies)



Ihr Leben

Ihre Werke

 Sie schrieb auch viele Lieder, Gedichte, und Briefe dazu !!

--Erika Doane



    Bettina Brentano von Arnim wurde am 4. April 1785 geboren.  Sie war die Tochter von Peter Anton Brentano, einem sehr erfolgreichen italienisch-geborenen Frankfurter und Maxmiliane von La Roche Brentano, der Tochter der Autorin Sophie von LaRoche.  Bettina wurde sehr von ihrer Großmutter Sophie von La Roche, die mit Goethe befreundet war, und von ihrem älteren Bruder Clemens Brentano beeinflußt.  Nachdem ihre Eltern gestorben waren, hat Bettina ab und zu bei ihrer Großmutter gewohnt.  Bettina war für Goethe sehr begeistert, und endlich lernte sie ihn und seine Mutter kennen.  Für sie war Goethe ein grosser Einfluß und sie schrieb im Jahre 1835 Goethes Briefwechsel mit einem Kind, eins von ihren wichtigsten WerkenDieses Buch besteht aus Briefen zwischen Goethe, seiner Mutter, und Bettina, aber die werden nicht wortgetreu zitiert, denn manchmal hatte Bettina ihre Phantasie frei laufen lassen.  Es war erst bei ihrer Großmutter, wo Bettina lihren Bruder Clemens gut kennenlernte.  Die hatten ein enges Verhältnis mit einander, und für ihn hat Bettina 1843 Clemens Brentanos Frühlingskranz geschrieben.  Sie hat sich auch mit Karoline von Günderode eng befreundet, aber diese Freundschaft endete im Jahre 1806, als Karoline Selbstmord beging.  Zur Erinnerung an Karoline hat Bettina im Jahre 1840 Die Günderode geschrieben.
      
    Im Jahre 1811 heiratete Bettina Achim von Arnim, den besten Freund von ihrem Bruder Clemens.  Zusammen lebten sie sehr froh, und hatten sieben Kinder.  Die hatten in Berlin gewohnt, wo Bettina ein Salon gegrundet hatte, und dadurch schloß sie Freundschaften mit den Brüdern Grimm, Heinrich Heine, und Karl und Jenny Marx. Nach dem Tod von Achim von Arnim im 1831 hat Bettina ihren Beruf als Autorin wirklich angefangen.  Bettina war auch politisch sehr aktiv.  Sie hat für die Rechte der Armen, der Juden, der politischen Gefangenen, und gegen die Todesstrafe gekampft.  Bettina schrieb Dies Buch gehort dem Konig im Jahre 1849 in der Hoffnung daß König Friedrich Wilhelm IV Reformen für die Schlesischen Arbeiter machen würde. Dannach schrieb Bettina Gespräche mit Dämonen im Jahre 1852, eine Beschreibung von der Gefahr in den Gefängnissen und dem schrecklichen Lebenstil der Armen.  Im Jahre 1848 versuchte Bettina eine Revolution von den Schlesischen Arbeitern anzufangen, am Anfang mit den Textilarbeitern.  Diese Revolution war unerfolgreich, und deshalb hat Bettina nicht weiter an ihrem letzten Buch Armenbuch gearbeitet. Es wurde erst im Jahre 1962 von Werner Vortriede fertig gemacht. 
 
    Bettinas Schriften haben Muskier wie Beethoven, Schumann, und Brahms und Autoren wie Rilke, Goethe, und Christa Wolff beeinflußt.  Sie war sehr wichtig für die Rezeption von Goethes Werken.  Ihre Bücher waren sehr populär und hatten großen Erfolg.  In ihren letzten Jahren hat Bettina die Werke ihres Mannes durchgearbeitet und veröffentlicht.  Bettina Brentano von Arnim starb am 20. Januar 1859 in Berlin.

--Erika Doane

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Bettina von Arnim und ihr Werk "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde"

Bettina lernte Goethe durch seine Mutter kennen. Nach dem Tod einer von Bettinas Freundinnen, Karoline von Günderrode, begann Bettina einen Briefwechsel mit Goethes Mutter, der eventuell zu einem Briefwechsel mit Goethe führte.

Zu dieser Zeit wurden Briefromane als Kunstform immer populärer. Zur gleichen Zeit wurden Briefromane meistens als ein literarisches Domäne der Frauen betrachtet. Im 18. Jahrhundert wurden sie offiziell legitimiert. Die Entwicklung war möglich zu dieser Zeit, weil in der romantischen Bewegung man offener und ohne Scheu von intimen Erfahrungen sprechen konnte, wegen der wichtigen Rolle der reinen Gefuehlen.

Der Briefwechsel mit Goethe wurde erst 1835 veroeffentlicht. Der war der erste von vier Briefwechseln, die Bettina veröffentlichte. Sie änderte die echten Briefe, um das Tagebuch länger und interessanter zu machen. Es war ein wichtiges und auch schwieriges Projekt fur Bettina. Darüber sagte sie: "Ich bin in einer schweren Arbeit begriffen, die mitten im Tumult aufgeregter Gefuhle gesammeltes Denken und Gegenwart des Geistes fordert. Es ist das Ordnen meines Briefwechsels mit Goethe" (?148)

Von dem Tagebuch haben wir fünf "Geschichten" gelesen. Die sind:

1) Als Bettina ein Kind war, ging sie während der Nacht zu einem Friedhof. Der Laternenträger erzählte Bettina, daß es Geister in dem Gemäuer gab, und Bettina wollten sie suchen.

2) Einmal gab es ein schlimmes Gewitter. Bettina war draußen und als sie herumguckte, sah sie die Figur Goethes. Er war oben auf einem Hügel und mit seinem großen Mantel und dem Sturm im Hintergrund, sah er wie ein Gott aus. Er nahm Bettina unter seinen Mantel, um sie vor dem Regen zu schützen.

3) Als die Franzosen in Deutschland waren (während der Zeit Napoleans), mußten Bettina und ihre Verwandten Schutz im Keller suchen. Bettina verließ den Keller, um ein paar Kunstwerke für ihre Großmutter zu retten. Als sie oben war, fand sie einen verletzten französichen Soldat. Sie versteckte ihn, und kümmerte sich um ihn. Bevor er zurück zu seinen Truppen ging, küßte er Bettina. Das ist ihr erster Kuß.

4) Ein Mann, ein Freund von Goethe und der Großmutter, kam zu Besuch. Er küßte Bettina sofort (das war ihr zweiter Kuß) und sie gab ihm eine Ohrfeige. Nur später erfuhr sie, daß der Mann Johannes Gottfried von Herder war. Er sprach mit der Großmutter, die ihm die Enkelkinder zeigte. Er nannte Bettina "Psyche" wegen der Schleife an ihrem Kleid und küßte sie wieder.

5) Als Bettina jung war, und ihre älteren Geschwister zu Ballen und Partys gind, blieb sie zu Hause und las die Bücher von Goethe. Deswegen ging sie früh ins Bett. Ihre Meinung von ihm war hoch und liebvoll. Sie empfand eine tiefe, innere Liebe für ihn. Sie wollte ihm nah sein.

Quelle:

Drewitz, Ingeborg. Bettine von Arnim: Romantik, Revolution, Utopie. Claassen Verlag: Düsseldorf, 1984.

--Cindy Naumann

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Bettina von Arnims Gebrauch von Mignon in dem "Tagebuch zu Goethes Briefwechsel mit einem Kinde."

In dem "Tagebuch zu Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" schreibt Bettina von Arnim über ihre Liebe für Goethe. Wenn sie ihre Liebe beschreibt, erwähnt sie "Mignon," eine Figur aus Goethes Roman "Wilhelm Meisters Lehrjahre." Mignon kommt zweimal in unserem Text vor: einmal als Thematik für Beethoven, und einmal als Bettinas andere Selbst.

Wenn das Ideal der Romantik eigentlich die Einheit aller Kunstformen ist, dann hat Goethe eine Gestalt geschaffen, die diesem Ideal entsprach. Diese Gestalt ist Mignon, ein Kind in Goethes Bildungsroman und (teils) verschlüsselter Autobiographie, Wilhelm Meisters Lehrjahre.

Mignon ist eine romantische Gestalt, weil ihr ganzes Leben aus Kunst besteht. Sie ist das Theater -- sie tanzt ihren Eiertanz. Sie ist die romantische Literatur -- sie schreibt Gedichte. Und sie ist die Musik -- sie singt. In Bettina von Arnims Text spricht Beethoven von den Eigenschaften der Romantik, einschliesslich Mignons Lied. Mignon singt von Sehnsucht und Leiden. "Nur wer die Sehnsucht kennt weiß, was ich leide!" Was ist die Romantik ohne diese zwei? Man liest wieder von der engen Verbindung zwischen romantischer Literatur und Musik: "Melodie ist das sinnliche Leben der Poesie...Empfindet man nicht in dem Lied der Mignon ihre ganze sinnliche Stimmung durch die Melodie?" (Beethoven).

Mignon ist daher eine wichtige Gestalt fuer die romantische Literatur und Musik.

Von Mignons Liedern in Goethes Text ist das eine besonders wichtig für ein Verständnis von Bettina und ihre Liebe für Goethe. Das ist das Lied: "Kennst Du das Land." Die Liebe in diesem Lied ist sehr stark, aber oft verwirrend. Vor allem beschreibt es eine Liebe für eine Landschaft, für die Natur im Süden. "Kennst du das Land?" Mit dieser Frage am Anfang des Gedichts, sehen wir Mignons Sehnsucht für ein anderes Land als Deutschland. Wo liegt dieses Land? Es gibt blühende Zitronenbäume dort und die Orangen sind so wunderbar, daß sie in der Dunkelheit wie Gold glühen. Der Wind ist sanft, nicht stark und mächtig, sondern bequem. Dieses Lied wird von dem Herzen gesungen. Es ist eine Liebe für ein Land, das als Gegensatz zu Deutschland existiert. Es ist ein Gedicht über eine vergessene Heimat, einen südlichen Ort.

Das Gedicht geht weiter und beschreibt ein Haus und danach Berge. Es wird genauso geschrieben wie das Land beschrieben wird. Und am Ende fragt Mignon Wilhelm, "Kennst du es wohl?" Die Sehnsucht ist so stark in diesem Satz. Mignon will, daß auch Wilhelm ihre Heimat kennenlernt. Sie will ihre Liebe für diese verlorene Heimat mit ihm teilen. Wenn er ihre Sehnsucht versteht und ihre Heimat besucht, dann wird er auch sie verstehen.

Betinna von Arnim benutzte dieses Gedicht um ihre eigenen Gefühle zu zeigen. Sie sieht Parallele zwischen sich selber und Mignon. Kennst du mich?, fragt sie Goethe. Verstehst Du mich? Durch ihren Verweis auf "Mignon," die eine Verkörperung der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat darstellt, stellt Bettina ihre eigenen Gefühle dar. Wie Mignon zu Wilhelm, so will Bettina zu Goethe sein. In ihrem Lied hat Mignon Wilhelm "Geliebter", "Beschützer", und "Vater" gennant. Diese sind die Rollen, die Goethe für Bettina auch erfüllen sollte. Das wird ganz klar in dem Monument, das Bettina entwarf, nachdem Goethe gestorben war. Da wird Goethe gezeigt, wie Bettina ihn im Sturm erlebte. Und an seiner Seite -- steht Mignon.

-- Heather Hirsch, Tara Oandasan.

Kanzler Müllers Beschreibung von Goethes Tod

Kanzler Müllers Beschreibung von Goethes Tod hat mir sehr imponiert. Goethe war Romantiker in vielen von seinen Gedichten und auch als er starb. Kanzler Müller schrieb in einem Brief: "Es war ein allmählich sanftes Sinken und Verlöschen der Lebensflamme, ohne Kampf." Goethe kämpfte nicht. Vielleicht wußte er, daß er mit dem Tod endlich Freiheit haben würde. Er würde von allen Grenzen befreit. Kanzler Müller schrieb auch:"Licht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahl er:'Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe.'" Das Licht ist ein Symbol für Erkenntnis und Erfüllung, die auf Goethe warteten. Goethe wollte "mehr Licht eindringe." Er sucht diese neue Welt, aber im Gegensatz zu Romantikern, war Goethes bessere Welt erreichbar. Seine Sehnsucht wurde erfüllt.

--Megan James

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